Börsengänge sind ein wichtiger Schritt für die Gründerszene: Gerüchte gibt es viele, nur wenige wagen den Sprung auf das Parkett.

Mit Börsengängen tun sich viele junge Start-ups schwer: Sind deutsche Start-ups feige oder ist die Zeit noch nicht reif für weitere Börsengänge? Gerüchte gibt es zur Zeit viele, aber kaum einer wagt den Schritt an die Börse.

“Generell haben wir in Deutschland das Problem, dass unsere Unternehmen zu kleinteilig sind. Das heißt unsere Unternehmen haben noch nicht die Möglichkeit so zu wachsen und zu internationalisieren, dass sie mit den – ganz großen – Amerikanern Schritt halten können”, sagt Tobias Kollmann, Professor für e-Business und e-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen in einem Beitrag für den NDR. Dabei kann das ein wichtiger Schritt sein, um weiter zu wachsen.

Deshalb gibt es nur wenige Start-ups, die den Schritt an die Börse gewagt haben. Viele davon aus dem Start-up Inkubator Rocket Internet, der im vergangenen Jahr bereits selbst an den Aktienmarkt gegangen ist.

Auch in diesem Jahr haben viele Start-ups schon Finanzspritzen von Investoren bekommen, und einige haben eine Bewertung von über einer Milliarde Dollar erreicht. Die Zeit für einen Börsengang wäre also reif. WirtschaftsWoche Gründer zeigt einige der Start-ups, die bereits an die Börse gegangen sind und welche es wohl in naher Zukunft tun werden.