Fußballprofi Marcell Jansen sprach nach seinem Karriere-Aus über seine Pläne, eine eigene Firma zu gründen. WiWo Gründer hat nachgefragt, was daraus wurde.

Es waren eigentlich nur vier Worte in einem Interview mit einem Sportler. Marcell Jansen hatte gerade sein Karriere-Ende verkündet, gegenüber der „Bild“ sprach er über die Pläne nach seiner Fußballerzeit. Für die Start-up-Szene eigentlich uninteressant. Wären da eben nicht diese vier Worte gewesen. Er plane einige Projekte, sagte Jansen. Und dann: „Ein Start-up zum Beispiel.“ Davon träume er und das setze er um. Mit 100 Prozent Leidenschaft.

Das Interesse war (auch bei uns) sofort geweckt, doch noch wollte Marcell Jansen nicht über seine Ideen sprechen. Auch seitdem hat man wenig von den Start-up-Plänen des Ex-Fußballprofis gehört.

Grund genug, um zum Jahresende einmal nachzuhorchen: „Selbstverständlich gibt es die Pläne noch, es gibt sogar schon weitaus mehr als nur Pläne“, teilt Jansens Kommunikationsberater auf Anfrage von WirtschaftsWoche Gründer mit.

„Nun frei entscheiden“

Doch es mache „strategisch und ökonomisch wenig Sinn“, über etwas zu reden, das noch nicht fertig sei. „Solche Dinge brauchen Zeit zur Entwicklung.“ Immerhin lässt Jansens Sprecher auch durchblicken, dass es im Sommer 2016 eventuell Neuigkeiten geben könnte.

Auch wenn die Neugier vorerst unbefriedigt bleibt, so viel ist immerhin sicher: Einen Investoren braucht Marcell Jansen (zumindest vorerst) nicht. „Ich habe das Glück gehabt, in elf Jahren Bundesliga gutes Geld zu verdienen“, sagte der frühere Nationalspieler, „und nun frei entscheiden zu können.“ Bleibt nur noch abzuwarten, wie diese Entscheidung am Ende aussieht.