Das Start-up Triprebel bucht reservierte Hotelzimmer um, wenn sie preiswerter werden, und gibt die Differenz an die Kunden weiter.

Im Markt für Online-Hotelbuchungen sind die Claims eigentlich abgesteckt. Doch Carlos Borges hat eine Idee, mit der er sich von Booking.com, ­Trivago und Co. abhebt. „Entscheidend ist nicht, wo man bucht, sondern wann“, sagt er. Bei den großen Portalen seien die Preise weitgehend gleich, änderten sich allerdings im Zeitverlauf. Sparen könne daher vor allem, wer einen günstigen Zeitpunkt abpasse. Genau das erledigt Borges für seine Nutzer. Triprebel bucht, sollte der Preis eines reservierten Zimmers sinken, nachträglich um und gibt die Differenz komplett an die Kunden weiter. Möglich ist das durch frei stornierbare Tarife. Triprebel verdient die übliche Vermittlungsprovision der Hotels. „Bei der Hälfte der Buchungen bekommen wir eine Verbesserung hin“, sagt Borges. Neben günstigeren Zimmern gebe es auch Up­grades zum selben Preis. „Das ist vielen sogar lieber als 20 Euro zu sparen.“

Gründer: Carlos Borges, Gernot Supp

Mitarbeiter: 5

Sitz: Hamburg

Finanzierung: durch Business Angels bislang 580 000 Euro, derzeit Gespräche für weitere Runde

Umsatz: geplant ist in diesem Jahr 1 Million Euro