Eine Erleichterung für alle Internet-Einkäufer und Schnäppchenjäger: der Internetdienst Spottster. Das Hamburger Start-up hilft beim Einkaufen im Netz.

Die Idee kommt Freya Oehle während ihres Auslandssemesters in Chicago. Dort stößt die damals 23-Jährige 2013 auf den Internet-Dienst Hukkster. Auf einer digitalen Merkliste können die Nutzer Produkte aus unterschiedlichen Online-Shops notieren, der Kauf erfolgt dann über Hukkster und nicht über die einzelnen Shops. Die angehende Betriebswirtin ist von dem Konzept so fasziniert, dass sie ihren Schulfreund Tobias Kempkensteffen anruft.

Er hatte sich schon früh für die Entwicklung von Web-Seiten interessiert und studierte inzwischen Informatik. Auch er war von Hukkster begeistert, glaubte aber, es besser zu können.

Das ist Spottster

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Gemeinsam gründeten die beiden 2013 in Hamburg das Unternehmen vidiventi und richteten den Online-Shop Spottster ein. Er funktioniert nicht nur als digitale Merkliste, er alarmiert den Nutzer auch, sobald das vorgemerkte Produkt billiger wird. Kauft der Kunde, erhält Spottster sechs Prozent des Preises.

Mit ihrer Idee überzeugten die Gründer auch große Händler wie Amazon und Zalando – und einen Business Angel, der eine sechsstellige Summe beisteuerte. Spottster ist auch schon in Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden aktiv, soll aber noch internationaler werden. Dafür suchen die Gründer weitere Geldgeber. Bis Ende 2016 wollen sie schwarze Zahlen schreiben.