Das Start-up Smartfrog will mit einer intelligenten Kamera als Alarmanlage die Smart-Home-Technik zum Massenprodukt machen.

Gemessen am Hype, überrascht der Gedanke. Andreas Rudyk ist überzeugt, dass Smart-Home-Technik noch ganz am Anfang steht. „Für Durchschnittsnutzer sind die Angebote zu komplex“, sagt er. Der Co-Geschäftsführer des Berliner Start-ups Smartfrog will den Massenmarkt mit einem einfach gestrickten Angebot erreichen: Eine Videokamera filmt, was in der Abwesenheit des Nutzers daheim passiert, zeichnet das im Onlinespeicher auf, und eine Handy-App steuert das Ganze, einschließlich Alarm bei Unerwartetem.

Das Ganze könnten auch Laien in fünf Minuten einrichten, so Smartfrog. Die Kamera kostet 149 Euro, vier Stunden Speicher gratis. Zusatzspeicher gibt es für monatlich 5,95 Euro extra. Solche Abo-Modelle haben Smartfrog-Gründer Rudyk und Verwaltungsratschef Norbert Stangl schon beim Webbezahlsystem Click & Buy und dem Internetdienstleister Strato erfolgreich eingeführt.

Steckbrief
Smartfrog
Produkt: Kamera zur Heimüberwachung mit Onlinespeicher
Geschäftsführer: Andreas Rudyk, John Fitzgerald
Gründung: 2014
Marktstart: 2015
Sitz: Berlin
Mitarbeiter: 50
Finanzierung: Investment der Gründer, dazu rund fünf Millionen Euro, Seed-Investments, u. a. von eVentures