In Zeiten von Burnout&Co haben Unternehmen, die Entspannung versprechen, Hochkonjunktur.

Deutschland ist gestresst! Laut einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2013 empfinden fast sechs von zehn Deutschen ihr Leben als anstrengend, jeder Fünfte steht sogar unter Dauerdruck. Vor allem die 30- bis 40-Jährigen leiden, denn sie müssen Job und Familie besonders häufig unter einen Hut bekommen.

So ist es nicht weiter überraschend, dass sich auch immer mehr Unternehmen mit der Frage beschäftigen, wie sie dem Stress ein Ende machen oder ihn zumindest verringern können.

Mit dem Smartphone meditieren

Dieser Herausforderung stellten sich im Sommer 2014 auch Jonas Leve und Manuel Ronnefeldt, damals Studenten der Universität Witten/Herdecke. Ihre Lösung: Mit Hilfe einer kostenlosen App Achtsamkeit und Meditation in den Alltag der Nutzer zu integrieren. Stress abbauen via Smartphone sozusagen.

„Vor sechs Jahren war ich als Zivildienstleistender in Indien“, erzählt Manuel Ronnefeldt, „Meine Gastfamilie meditierte täglich und machte Yoga. Zunächst war ich nicht begeistert, aber nach einiger Zeit merkte ich, dass es mir gut tat – körperlich und geistig.“ Seitdem meditiert Manuel Ronnefeldt jeden Morgen 20 Minuten lang und nutzte einige Jahre später seine neu gewonnene Leidenschaft als Grundlage für das Start-up.