Dubsmash ist eine der populärsten Apps. Zu den 75 Millionen Nutzern gehören auch Rihanna und Mario Götze. Nun haben die Macher ihre erste Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Es gibt wenige Technologie-Unternehmen, die Rihanna, Mario Götze, Jennifer Lopez und Arnold Schwarzenegger zu ihren Fans zählen. Das Berliner Start-up Mobile Motion hat es geschafft, diese und noch viele weitere Stars von ihrer App Dubsmash zu begeistern.

Das Prinzip ist simpel: Nutzer können vorhandene Audio-Stücke nehmen und ein Video von sich aufnehmen, indem sie beispielsweise Lippensynchron Lieder oder bekannte Filmzitate nachsprechen oder singen. So hat beispielsweise Fußballstar Mario Götze den Jubelkommentar von Moderator Tom Bartels zu seinem WM-Siegtor nachgespielt. Die Schauspieler Hugh Jackman und Jim Carey parodierten gerade ihre jeweiligen Rollen in „Wolverine“ und „Die Maske“.

Der Erfolg ist auch Investoren nicht entgangen: Nachdem Business Angels die Startphase finanziert hatten, konnten die Dubsmash-Macher nun ihre erste Finanzierungsrunde abschließen. 5,5 Millionen Dollar haben sie eingesammelt, angeführt vom bekannten Wagnisfinanzierer Index Ventures. Zu den weiteren Geldgebern gehören Lowercase Capital, ENIAC Ventures, Sunstone Capital, Raine Ventures und Riccardo Zacconi, der Chef des Candy-Crush-Entwicklers King Digital Entertainment.

„Wir sind mit dieser Gruppe an Investoren sehr gut aufgestellt, da sie uns mit ihrem ganz unterschiedlichen Background weiterhelfen können“, sagt Dubsmash-Gründer Roland Grenke. So war Lowercase schon bei sozialen Netzwerken wie Instagram und Twitter beteiligt. Eniac ist auf mobile Anwendungen spezialisiert, zu den Investments gehören Airbnb, Soundcloud oder das von Twitter gekaufte TapCommerce.