Mit dem „Demo Day“ geht am Donnerstag die erste Runde im Metro-Accelerator zu Ende. Passend dazu haben wir mit drei Start-ups aus dem Programm gesprochen und sie gefragt, wie es nun für sie weitergeht.

„The very serious meeting room for very serious meetings“ steht an einer Tür im Metro-Accelerator. Es soll ein ironischer Satz sein, aber es ist natürlich auch ein Satz, der zeigen soll: Wir sind cool. Wir, das ist in diesem Fall der Verbund aus dem Handelskonzern Metro, dem Team von Techstars und dem Marketingunternehmen R/GA. Sie haben das Förderprogramm in Berlin gemeinsam gestartet, ihr Geld steckt in der Umsetzung.

Für Metro war es ein Experiment: Mit dem Accelerator in Berlin wollte sich der Handelskonzern an die Start-up-Szene herantasten und wie viele Konzerne Teil des Gründer-Hypes werden. Die Lock-Methoden lauteten Mentoren, Netzwerk und Finanzierung: Drei Monate lang sollten Start-ups in der Hauptstadt ihre Ideen mit Hilfe von Mentoren und Experten weiterentwickeln. Die jungen Unternehmen erhielten zudem die Aussicht auf eine Finanzierung in Höhe von 120.000 Euro – 20.000 Euro von Techstars und R/GA im Gegenzug für Anteile, 100.000 Euro als Wandeldarlehen der Metro.

Hunderte junge Unternehmen bewarben sich für das auf Ideen aus der Gastronomie spezialisierte Programm – elf schafften es tatsächlich in den Accelerator. Mit dem „Demo Day“ geht am heutigen Donnerstag die erste Runde im Metro-Accelerator zu Ende, die Start-ups werden wieder flügge und ziehen zurück in ihre eigenen Büros. Aus Metro-Sicht ist das Programm offenbar gut gelaufen. Laut einer Sprecherin soll es eine neue Bewerbungsphase geben, ein genauer Termin dafür steht aber noch nicht fest.

Stellt sich nur noch die Frage, wie die Start-ups das Programm bewerten. WiWo Gründer hat mit drei von ihnen über ihre Zeit im Metro-Accelerator gesprochen – und darüber, wie es nun für sie weitergeht.