Mehrere Hundert Tech-Start-ups haben sich um die Aufname in den Accelerator von Metro beworben – aus aller Welt.

Hunderte Gründerteams aus den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Catering haben sich in den vergangenen Monaten um die Teilnahme am Programm des Metro-Accelerators beworben, der im Februar gegründet wurde. Der Handelsriese setzt damit – wie andere große Konzerne – massiv auf Start-ups.

Metro etwa war Ende 2014 bei dem Start-up Emmas Enkel eingestiegen. Emmas Enkel verknüpft beide Traditionen – die des Onlinekaufs und den stationären Handel – mit eigenen Länden. Kunden können vor Ort oder per iPad ihre Produkte bestellen und in den Filialen in Düsseldorf, Berlin oder Essen warten, bis ihre Einkaufswünsche zusammengestellt sind oder direkt online bestellen und sich die Ware liefern lassen.

Metro hat den Accelerator nun gemeinsam mit dem US-Unternehmen Techstars ins Leben gerufen. Zielgruppe des dreimonatigen Förderprogramms sind „Gründer mit innovativen, technologischen Anwendungen für Gastronomie, Hotellerie und Catering“. Nun ist die Bewerbungsfrist abgelaufen, die Teilnehmer werden ausgewählt. Im Oktober startet das Programm, im Januar sollen die Start-ups potentiellen Investoren vorgestellt werden.

„Der digitale Wandel durchzieht alle Lebensbereiche und Geschäftszweige. Mit Hilfe von digitalen Innovationen wollen wir unsere Kunden im Segment Gastronomie und Hotellerie noch erfolgreicher machen“, sagt Olaf Koch, Vorstandsvorsitzender der Metro.

Aus den Bewerbungen werden von einer 20-köpfigen Expertenjury letztlich die zehn besten Start-ups ausgewählt. Ein Sechstel der Bewerbungen kam aus Deutschland, gefolgt von den USA, Italien, Großbritannien und Frankreich. Auch Start-ups aus Israel, der Türkei und Indien haben sich für das Programm beworben. Insgesamt gab es Bewerbungen aus 20 Ländern.