Am Dienstag lief das Staffelfinale der „Höhle der Löwen“. Wir haben ein (vorerst) letztes Mal live darüber gebloggt, wie das Netz die Deals und die Nicht-Deals sah.

19.45 Uhr: Die Zeit vergeht zu schnell: Heute Abend sendet Vox das Staffelfinale der „Höhle der Löwen“! Der WiWo-Gründer-Liveblog begleitet ein (vorerst) letztes Mal, wie Gründer um das Geld und die Gunst der fünf Investoren Jochen Schweizer, Lencke Steiner, Frank Thelen, Vural Öger und Judith Williams werben. Wir sind live dabei auf Twitter und sammeln hier für euch die schönsten Tweets und Kommentare zur Sendung.

 19.50 Uhr: Einigen Fans macht das Ende der zweiten Staffel schwer zu schaffen.

https://twitter.com/aenn_xo/status/659077888210305024

19.53 Uhr: Richtig glücklich machte die „Höhle der Löwen“ auch die App MyDog365 nicht: Das Investment, das Frank Thelen den Machern versprach, kam nie zustande, wie sie gegenüber WiWo Gründer berichteten. Schon in der vergangenen Woche hatte auch Coffee Bags erzählt, dass die Verhandlungen mit Vural Öger scheiterten.

20.01 Uhr: Auf ein Investment, das auch nach der Sendung zustande kommt, hofft das Start-up MySchokoWorld. Das Unternehmen produziert Schokolade mit Gesichtern. Wir hatten es an dieser Stelle schon mal in unserer Rubrik „Start-up der Woche vorgestellt. (Lesetipp vorab: Wir sprechen morgen mit dem Gründer noch mal über seien Erfahrungen in der Sendung!)

20.05 Uhr: Mit dem DFB-Pokal hat das Staffelfinale der „Höhle der Löwen“ heute heiße Konkurrenz. Die Macher sehen es gelassen.

20.10 Uhr: Die Gefühle dieses Twitter-Nutzers teilen wir zutiefst.

https://twitter.com/MrFaultier/status/659084437729210368

 20.16 Uhr: Ein letztes Mal die spannendsten Szenen der Sendung noch mal in fünf Minuten vorab zusammengefasst.

20.17 Uhr: Schon vor der Sendung geht der Blutdruck bei dieser Zuschauerin in die Höhe.

20.19 Uhr: HappyStaffyMe traut sich als erstes in die „Höhle“. Das Start-up entwickelt maßgeschneiderte Hundemode. Die Gründerin Alexandra Pettin will 150.000 Euro für 20 Prozent ihrer Anteile.

20.21 Uhr: Die Meinungen bei Twitter sind gemixt.

20.24 Uhr: Andere Twitter-Nutzer interessiert etwas ganz anderes.

20.26 Uhr: Für bis zu 130 Euro verkauft Bettin ihre maßgeschneiderte Hundemode. Die Umsätze seien noch „Micky Maus“, sagt sie selbst. Frank Thelen lobt die Nische, glaubt aber nicht an ein „skalierbares Geschäftsmodell“. Er steigt aus. Lencke Steiner schließt sich gleich an.

20.27 Uhr: Vural Öger überzeugt „Ihr Auftreten und Ihr Produkt“ total. Er sieht aber kein Investmentcase.

20.30 Uhr: Auch Vural Öger will nicht investieren. Dieser Twitter-Nutzer hat schon zwei Phrasen gezählt.

 20.31 Uhr: Judith Williams will den Trenchcoat für den Hund ihres Vaters bestellen, doch Geld investieren will auch sie nicht. HappyStaffyMe geht ohne Investment aus der berüchtigten „Höhle der Löwen“.

20.34 Uhr: Der nächste Gründer, Thomas Ebster, hat bereits 500.000 Euro Umsatz mit seinem Unternehmen Skolder generiert. Er stellt in der „Höhle der Löwen“ ein Skitragesystem vor und will von den Investoren 180.000 Euro für 30 Prozent an seiner Firma.

20.37 Uhr: Der eine Twitterer findet die Idee super…

20.37 Uhr: …der andere kann schon aus regionalen Gründen nichts damit anfangen.

20.39 Uhr: Lencke Steiner konnte der Gründer schon mal nicht überzeugen. Die anderen „Löwen“ sind noch dabei. Jochen Schweizer findet den Herren „eloquent“, will aber nicht in einen Teil der Firma investieren. Auch Frank Thelen will an dem gesamten Unternehmen iFlow und nicht nur an Skolder beteiligt werden, wenn er denn Geld locker macht.

20.43 Uhr: Judith Williams unterbricht die Verhandlungen zwischen dem Gründer und Thelen sowie Schweizer und vermeldet ihren Ausstieg. Auch Vural Öger schließt sich an.

20.46 Uhr: Frank Thelen glaubt nicht, dass er helfen kann. Doch Jochen Schweizer traut sich: 360.000 Euro für 33 Prozent der Firmenanteile an iFlow. Der Gründer muss seinen Geschäftspartner anrufen. Vural Öger sagt in der Pause: „Ich würde auf das Angebot springen!“ Auch die anderen finden es fair.

20.49 Uhr: Diese Twitter-Nutzerin stört sich an der Einigkeit in der „Höhle der Löwen“.

20.50 Uhr: Vor der Auflösung, ob Thomas Ebster das Angebot annimmt, schaltet Vox erstmal Werbung. Klar.

20.58 Uhr: Sein Geschäftspartner hat Ebster die Entscheidung überlassen. „Mir ist es nicht wichtig, dass ich 70 Prozent hab“, sagt dieser – und nimmt das Angebot an. Erster Deal der letzten Folge der zweiten Staffel der „Höhle der Löwen“.

https://twitter.com/MamaMitSinn/status/659096967876857856

 21.05 Uhr: Kay Rathschlag und Philipp Schwarz präsentieren einen Anzug, mit dem via Elektroschlägen Muskeln aufgebaut werden. Was Antelope genau macht, haben wir hier schon mal aufgeschrieben.

21.07 Uhr: Die Gründer wollen 250.000 Euro für fünf Prozent der Firma. Sportlich.

21.09 Uhr: Diese Twittererin hat allerdings Bedenken.

21.12 Uhr: In der „Höhle der Löwen“ geht ja nichts ohne anfassen: Jochen Schweizer probiert den Anzug erst einmal an. Auch Judith Williams will direkt testen. Und lacht sich kaputt, weil die Stromschläge kitzeln.

https://twitter.com/_slylow/status/659100422456614912

21.15 Uhr: Vural Öger will erst einmal die harten Fakten hören und fragt nach dem Preis: Ein Anzug kostet 1300 Euro. Öger findet das zu teuer, hat selbst einen Anzug im Teleshopping für 59 Euro gesehen. „Das halte ich für jenseits von Gut und Böse“, sagt der Tourismus-Unternehmer. Er steigt aus. Auch Jochen Schweizer, Judith Williams und Lencke Steiner wollen nicht investieren.

21.17 Uhr: Frank Thelen sieht einen Trend dazu, „seinen Körper zu optimieren“, glaubt aber nicht, dass er den Gründern helfen kann. Und macht ebenfalls kein Angebot. Antelope geht ohne Geld aus der „Höhle der Löwen“.

21.20 Uhr: Einen Markt könnte es für den Anzug trotzdem geht, meint diese Nutzerin.

21.22 Uhr: Das nächste Start-up Fritzle dreht sich ums Essen: Die Gründer Thomas Spieler und Martin Sluk bieten selbstgemachte Spätzle aus der Verpackung. „Gemeinsam mit den Löwen werden wir groß“, sagen sie. Wir sind gespannt.

21.23 Uhr: Die Bewertung ist genauso optimistisch: 500.000 Euro für zehn Prozent am Unternehmen. Mit Bewertungen von fünf Millionen Euro machen sich Gründer in der „Höhle der Löwen“ ja meist nicht so beliebt.

21.25 Uhr: Und was sagen die Schwaben zu der Idee?

21.28 Uhr: Frank Thelen spricht die Gründer auf ihre Bewertung an. Die argumentieren mit der Vergangenheit und der Arbeit, die bereits im Unternehmen steckt. Doch der Umsatz dürfte die „Löwen“ nicht überzeugen: Fritzle hat im Monat vor der Aufzeichnung 15.000 Euro verdient. Bevor die Reaktion der Investoren gezeigt wird, strahlt Vox erst einmal wieder Werbung aus.

 21.35 Uhr: „Diese Bewertung hat keine Rechtfertigung“, sagt Vural Öger. Er will nicht investieren. Noch vier „Löwen“ im Spiel.

21.37 Uhr: Jochen Schweizer hält die Bewertung auch nach der Erklärung für zu hoch und steigt ebenfalls aus. Frank Thelen erklärt, dass er eine andere Bewertung fordern würde, findet das aber anmaßend und investiert ebenfalls nicht. Noch zwei „Löwen“ im Spiel.

21.38 Uhr: Judith Williams nennt einen ungewöhnlichen Grund, warum sie nicht investiert: Weil die Frau, die bei der Präsentation dabei ist, nicht an der Firma beteiligt ist.

21.40 Uhr: Nur Lencke Steiner ist noch drin. Doch auch sie tut sich sehr schwer mit der Bewertung – und ist raus.

21.43 Uhr: Ottmar Debus und sein Sohn Michael trauen sich als nächstes in die „Höhle der Löwen“. Ihr Produkt nennt sich Schnee Ade und macht genau das, was der Name verspricht: Schnee schieben. Die beiden wollen 40.000 Euro für zehn Prozent.

21.45 Uhr: Beim Twitter-Publikum kommen die beiden gut an.

21.46 Uhr: Die Preise sind allerdings ziemlich hoch: 127 Euro für den großen Schieber, 98 Euro für den kleinen.

21.48 Uhr: „Das zahlt Ihnen doch kein Mensch“, sagt Vural Öger. Alles, was mehr als 100 Euro koste, überlege man sich. Der Investor ist raus. Jochen Schweizer steigt aus demselben Grund aus. Wir hätten da aber noch eine Anregung für Abnehmer.

21.52 Uhr: Frank Thelen weiß nicht, wie er helfen kann. Auch er will nicht investieren. Er lobt aber Sohn und Vater für ihre Idee. Judith Williams will noch mal ganz genau wissen, auf welchen Flächen der Schieber benutzt werden kann.

21.54 Uhr: Manchmal erfährt man in der „Höhle der Löwen“ auch Überraschendes von den Investoren. Zum Beispiel von „Shopping-Queen“ Judith Williams. Sie hat in der Pubertät mal einen Hühnerstall gehabt. Als Hobby.

 22.02 Uhr: Lencke Steiner will nicht mit Geld helfen. Sie investiert ebenfalls nicht.

22.03 Uhr: „Es hat nicht genug Verkaufsargumente für mich“, sagt Judith Williams und steigt als letzte „Löwin“ aus. Den Auftritt loben die Investoren aber ausführlich.

22.07 Uhr: MySchokoWorld ist das letzte Start-up für heute und für die zweite Staffel der „Höhle der Löwen“. Das Start-up kreiert Schokolade mit Gesichtern. Christian Keller will 80.000 Euro für 15 Prozent seines Unternehmens. Im ersten Quartal hat er 45.000 Euro Umsatz gemacht.

22.10 Uhr: Auf Twitter kommt die Idee ganz gut an.

22.12 Uhr: Noch bevor der Pitch zu Ende ist, erlaubt sich der offizielle Twitter-Account der Sendung allerdings einen Faux-Pas. Die „Höhle der Löwen“ verrät selbst den Ausgang des Pitches!

 22.14 Uhr: Vural Öger und Judith Williams machen ein Angebot. Sie wollen für 80.000 Euro 30 Prozent der Firmenanteile, doppelt so viel, wie Christian Keller ursprünglich abgeben wollte. Was machen die anderen?

22.17 Uhr: Jochen Schweizer macht dasselbe Angebot! Kampf bei der „Höhle der Löwen“. Ein würdiger Abschluss, findet dieser Nutzer.

22.21 Uhr: Christian Keller nimmt sich eine Bedenkzeit. Er kommt zurück und sagt, er würde sich bei einem Angebot von 30 Prozent unter Wert verkaufen. Vural Öger findet: „Sie machen einen entscheidenden Fehler!“ Der Gründer argumentiert daraufhin, dass er bereits 90.000 Euro investiert hat und das Geld verdient hat.

22.23 Uhr: Judith Williams sympathisiert mit der Entscheidung von Keller, ist aber ebenfalls raus. Bleibt noch Jochen Schweizer.

22.24 Uhr: Der will aber ein Mindest-Mitspracherecht von 25,1 Prozent.

22.25 Uhr: Christian Keller sagt zu – Deal zum Abschluss! Das Interview mit MySchokoWorld gibt es morgen bei uns!

Fazit: Zum Abschluss hat Vox noch einmal spannende und witzige Gründer aus der Aufzeichnungskiste gekramt. Mit zwei Deals bei sechs Start-ups entspricht die Quote der üblichen „Höhle der Löwen“-Mischung. Wenn in der nächsten Staffel ein paar Mal weniger das Wort „Skalieren“ oder „Investmentcase“ fällt, wären wir aber auch nicht böse.

Wir verabschieden uns und sagen danke fürs Mitlesen und Mittwittern!