Intel kauft Drohnen-Start-up, GoButler gibt in Deutschland auf, Peter Thiel investiert in Fintech und in der Höhle der Löwen gibt es ein neues Gesicht. Der Wochenrückblick. 

Neues Jahr, neues Glück: 2016 konnte gleich zum Auftakt mit mehreren Neuigkeiten aufwarten. So gab es schon die erste große Finanzierungsrunde – die Möbelpacker von Movinga bekamen 25 Millionen Dollar und nehmen damit auch den US-Markt ins Auge. Nicht ganz so viel Geld gab es für Deposit Solutions, aber die Hamburger können mit einem prominenten Namen werben: Peter Thiel beteiligte sich an dem Fintech-Start-up.

Kapital können Start-ups künftig auch von einem neuen Wagniskapitalgeber bekommen. Der bekannte Earlybird-Partner Ciaran O´Leary hat mit seinem Ex-Kompagnon Jason Whitmire BlueYard Capital gestartet und für den ersten Fonds 120 Millionen Dollar eingesammelt.

Erster Exit: Auch eine spektakuläre Übernahme gibt es bereits. Intel kauft den Drohnenspezialisten Ascending Technologies aus Krailach bei München. Das Start-up war 2007 gegründet worden, unter anderem von Daniel Gurdan und Klaus-Michael Doth, die zuvor mit ihren Drohnenexperimenten schon Bundessieger bei „Jugend forscht“ geworden waren.

Das erfreulicherweise gestiegene Interesse an Gründerthemen spiegelt sich auch in einer weiteren Fernsehsendung. „Vom Spinner zum Gewinner“ heißt die neue Sendung auf Kabel1. An den Erfolg der „Löwen“ auf „Vox“ konnte sie zum Auftakt freilich nicht anknüpfen: Mit einem Marktanteil von zwei Prozent lag sie deutlich unter dem Senderschnitt.

Die „Die Höhle der Löwen“ geht in diesem Jahr ins dritte Jahr, dabei wird es erstmal neue Gesichter geben. Nach dem Ausstieg von Lencke Steiner und Vural Öger steht nun der erste neue Investor fest. Im Interview sagt Ralf Dümmel wie es dazu kam und welche Start-ups ihn interessieren.

Schlechte Nachrichten gibt es dagegen für Joko Winterscheidt und alle anderen hiesigen Fans des Conciergeservices GoButler, denn der stellt seinen Dienst in Deutschland ein. Das ist allerdings nicht das Ende des Hype-Start-ups – im Gegenteil. Gerade ist mit Starschauspieler Jared Leto der nächste Promi als Investor eingestiegen. Das Team von Navid Hadzaad  konzentriert sich voll auf den US-Markt und arbeitet mit Hochdruck an der Entwicklung einer automatisierten Version.