Auf Founderio sucht Cewe nach Teilnehmern an ihrem Wettbewerb für Foto-Apps. Bis zu 10.000 Euro können die Entwickler einer neuen Anwendung gewinnen. Für das Unternehmen hat die Suche online zwei Vorteile: Einerseits sitzt es in Oldenburg und nicht in der Start-up-Hochburg Berlin. Nur lokale Veranstaltungen wären also wahrscheinlich nicht gut besucht und auch teuer.

Des Weiteren ist das Unternehmen nicht so bekannt wie die Deutsche Telekom oder Daimler, so dass viele Entwickler es nicht als Erstes im Kopf haben, wenn sie nach Investoren und Unterstützung bei ihren Ideen suchen. „Unser Unternehmen gründet sich auf Innovationen“, sagt Arno Möller von Cewe. Bei ihren Aktivitäten und dem Gesuch auf Founderio gehe es ihnen darum, „das kreative Potential das außerhalb des Unternehmens“ zu erreichen.

Damit sich Start-ups und Unternehmen finden, können die Nutzer des Portals die Anzeigen wie Ausschreibungen von Wettbewerben oder Veranstaltungen durchsuchen. Für Gründer sind die Grundfunktionen kostenlos, die Unternehmen müssen für die Anzeigen zahlen.

Auch Sebastian Gräf will die Plattform in Zukunft für sein Start-up nutzen. Enter ist im B2B-Geschäft aktiv. Es sei nicht leicht, Kontakt zu großen Unternehmen zu gewinnen, sagt Gräf. „Die Seite kann das einfacher machen.“