Berlin hat seine Führungsposition bei Freelancers eingebüßt. Erstmals sind auch indische Millionenstädte im Ranking des  Freelancer-Marktplatzes Twago.

Berlin ist nicht mehr die Hauptstadt für Freelancer – und bestätigt damit einen Trend, der sich schon länger abzeichnet: Die deutsche Hauptstadt ist noch attraktiv, aber steigende Mietpreise und Lohnkosten sorgen dafür, dass Berlin an Attraktivität einbüßt. Stattdessen gewinnen andere Städte: So stellt Madrid europaweit die meisten Freelancer; Berlin folgt auf Platz zwei, Barcelona auf dem dritten Rang. Genauere Zahlen nennt der Report aber nicht. „Der Bedarf nach guten IT-Fachkräften steigt und immer mehr Freelancer lassen sich auf eine Festeinstellung bei einem Unternehmen ein. Denn die Gehälter wachsen stetig“, sagt Thomas Jajeh, Gründer und Geschäftsführer von twago, die den Report vier Mal im Jahr herausgeben.

Neben Berlin gehören auch die vier größten deutschen Städte weiterhin zu den Top15: Hamburg belegt Platz 5 und verbessert sich damit leicht, München verliert einen Platz und ist nun auf Platz 8 und Köln befindet sich unverändert auf Platz 10. Langsam aber sicher schieben sich allerdings außereuropäische Städte in das Ranking: Mit den Metropolen Pune auf Position 11 und Ahmedabad als Schlusslicht auf Rang 15 sind erstmals auch zwei indische Städte bei Freelancern besonders beliebt. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass vor allem die Expertise von IT-Expertem weltweit gefragt ist: Web-Technologien spielen dabei eine übergeordnete Rolle. PHP, JavaScript und CSS folgen auf den Plätzen.