Das Berliner Start-up vermeldet eine siebenstellige Seed-Finanzierung. Zu den Investoren des Marketing-Unternehmens Crossengage zählen Capnamic Ventures, Project A und die IBB.

Millionenbetrag als Seed-Finanzierung: Das Berliner Start-up Crossengage hat am Donnerstag eine siebenstellige Finanzierungsrunde bekanntgegeben. Als Investoren konnte das Marketing-Unternehmen nach dem Rocket-Konkurrenten Project A – der das Start-up auch schon in den Anfängen finanzierte –, unter anderem Capnamic Ventures und die Beteiligungsgesellschaft IBB gewinnen. Auch einige Business Angel wie der Home24-Gründer Philipp Kreibohm und andere Wagniskapitalgeber wie Heilemann Ventures und Ventech haben in die 2015 gegründete Firma investiert.

Das Unternehmen betreibt eine B2B-Plattform, die Konzernen helfen soll, User über mehrere Marketingkanäle gezielt anzusprechen. Die Gründer Manuel Hinz und Markus Wübben sprechen von „Orchestration“: Statt viele Kanäle einzusetzen, aber wenige User zu erreichen, versprechen sie eine cloudbasierte Cross-Channel-Lösung, mit der die Nutzer über die „relevanten“ Wege wie E-Mail oder soziale Netzwerke angesprochen werden.

Unbescheidene Pläne

Crossengage sammelt die Daten der Nutzer und spricht Empfehlungen aus, über welche Kanäle das Unternehmen den jeweiligen User am besten erreicht. Nach Angaben des Start-ups können die eigenen Marketinginstrumente in bestehende Infrastrukturen integriert werden.

Mit dem frischen Kapital will Crossengage nach eigenen Angaben das Produkt weiterentwickeln und neue Nutzer überzeugen. Viel mehr verraten die Gründer nicht über ihre Zukunftspläne. Nur ein Satz lässt vermuten, dass die Ziele nicht ganz so bescheiden sind: „Gemeinsam mit unserem Team wollen wir Crossengage zu einer der führenden Cross-Channel-Marketing-Plattformen entwickeln“, lässt sich Hinz in einer Pressemitteilung zitieren.