Die Wirtschaftsförderung Berlin Partner hat 2015  deutlich mehr Unternehmen unterstützt. Vor allem Start-ups profitieren davon.

Die Gesellschaft engagierte sich in 289 Projekten, 55 mehr als im Vorjahr, wie sie am Montag in  Berlin mitteilte. Darunter waren 99 Ansiedlungen (Vorjahr: 58), bei  den übrigen ging es um den Ausbau von Standorten. Von allen Projekten  zusammen erwartet Berlin Partner 6650 neue Arbeitsplätze. Das  Investitionsvolumen summiere sich bis 2017 auf 723 Millionen Euro.

“Immer mehr nationale und internationale Unternehmen siedeln in  Berlin ihre Entwicklungs- und Innovationszentren an”, sagte  Geschäftsführer Stefan Franzke. Mit Hilfe der Berliner Start-up-Szene  führten sie ihre Unternehmen “aus Berlin heraus ins digitale  Zeitalter”. So hätten sich im vergangenen Jahr fünf Entwickler von  Computerspielen aus Japan und Korea in der deutschen Hauptstadt angesiedelt. Würth Elektronik aus Baden-Württemberg eröffnete ein
Entwicklungszentrum für Bauteile und Anwendungen.

Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer (CDU) sagte, das Land wolle weiter  auf die Zukunftsbranchen und die Chancen der Digitalisierung in der  Hauptstadt setzen. Es gehe jetzt darum, “gemeinsam die notwendige digitale Infrastruktur für die Wirtschaft zur Verfügung zu stellen”.